Zeittafel zur Geschichte von Bachra

300 u. Zeit <> - Anfänge der Siedlungsgeschichte Bachras.
531 - erfolgte die ständige Besiedlung und damit auch die Entstehung des Dorfes. Fränkischer Einfluss zeigt sich sowohl in dem noch heute gebräuchlichen Flurnamen " Welches Gebind" als auch in der überlieferten Form des ursprünglichen Ortsnamens "Ba- chere".
     
1157 - Urkundliche Erwähnung des Ortes Bachras in der Regesta Diplomatica Necnon Epistolaria Historiae Thuringiae.
     
Erste Hälfte des 13. Jhd. - es befand sich in Bachra ein Zisterzienser-Nonnenkloster. In diesem Kloster wurden Schiedsgerichtsverhandlungen zwischen Adel und Klöstern abgehalten.
     
nach 1266 - Verlegung des Klosters nach Donndorf bei Wiehe.
     
1485 - kam der Ort an das Alpertinische Herzogtum.
     
1505 - verkaufte der damalige Patronsherr Botho von Stolberg und Wernigerode an die Barone von Werthern, die einen Stammsitz in Donndorf hatten.
     
1505 - wahrscheinlich Errichtung der Kirche, Alter der Kirche ist unbestimmt, auf der großen Glocke ist jedoch das Jahr 1505 angegeben. Vor dem Dreißigjährigen Krieg in der Umgebung des Ortes, wurde auch Weinbau betrieben. Mangels erforderlicher Süße und fehlender Fachkräfte ging er jedoch ein.
     
1630 - Die Pest wütete in Bachra, viele Bürger unter ihnen auch der Pfarrer starben an den Folgen der Pest.
     
1724 - bekam Bachra eine eigene. Poststation.
     
1815 - übernahm Preußen den Kreis und er wurde in den Regierungsbezirk Merseburg eingefügt.
     
1864/65 - steuert die Gemeinde 5000 Taler zum Bau einer befestigten Straße von Ostramondra über Bachra nach Schafau bei.
     
1864 - Bau des Schlosses von Bachra.
     
1868 - Ausbruch einer Feuersbrunst in der Hintergasse - drei Häuser nebst Scheunen und Ställen fielen dem Feuer zum Opfer.
     
nach 1871 - entstand im Ort ein Brauhaus, eine Teigwarenfabrikation, eine Schnapsbrennerei, eine Ziegelei und Dampfmolkerei.
     
1882 - wurde Bachra , wie Schafau und Lossa , aus dem Kreis Eckartsberga herausgenommen und zu Beichlingen zugeordnet.
     
1884 - Einweihung der neuen Schule in dem ehemaligen Bürgermeisteramt.
     
1889 - weitere Ausbauten an der Schule.
     
1907 - Bildung eines Gesamtschulverbandes Bachra, Schafau, Roldisleben und Ostramondra.
     
1.10.1911 - Beginn des Baues der Bahnstrecke Kölleda - Laucha. Bachra soll Bahnstation werden.
     
1.5. 1914 - Eröffnung der Teilstrecke Kölleda - Billroda.
     
1923 - Errichtung eines würdigen Gedenksteins für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges von Bachra.
     
14. 11. 1929 - für den Kreis Eckartsberga wurde die Berufsschule für die Jugendlichen beiderlei Geschlechts bis zu 18 Jahren eingeführt. Unterricht fand in der Schule Bachras statt.