Zeittafel zur Geschichte des Stadtteiles Rothenberga

um 700

- erstmals in einer Schenkung erwähnt. Seinen Namen hat der Ort von seiner Lage am "Rotben Berge".
     
1120 - wird der Name des Dorfes in einer Aufzählung der Archediakonat von Erfurt genannt.
     
1294 - erscheint Heinrich von Rotenberg als Besitzer Auerstedter Grundstücke.
     
1356 - kauft das Kloster Heusdorf eine Hufe = 1080 ha Fläche.
     
1486 - stand das Dorf in einem Lehnsbrief des Herzogs Albrecht von Sachsen, in dem neben anderen Dörfern auch Rotbenberga als Lehn vergeben wurde.
     
1506 - wird der Ort Pfarrkirchdorf von Gutenshausen erwähnt.
     
1515 - die Kirche war dem heiligen Nicolaus geweiht, so wird Johann de Wetterode als Patron genannt.
     
1519 - war Miles Johannes de Werther Patron, mit dem Zusatz, dass die Herren von Querfurt und dann der Abt von Walkenried für die Pfarre das Präsentationsrecht hatten.
     
1525 - heißt der Ort "Roteberg".
     
1525 - gehört "Roteberg" der Familie " von Werthern" im Bereich der Herrschaft von Wiehe an.
     
1575 - besaß Rotbenberga 21 Häuser.
     
1612 - waren es bereits 25 Häuser.
     
1618 - hatte Rohtenberga drei Großbauern und 23 kleine Bauern.
     
1634 - Kaiserliche Reiter raubten und plünderten das Dorf.
     
1639 - erscheinen in den Aufzeichnungen die Familiennamen Pomplitz, Bechstädt und Hänert.
     
1650 - feiert Rothenberga ein Friedenfest.
     
1664 - in diesem Jahr begann man die Kirche neu aufzubauen.
     
1711 - stiftet der Bürgermeister von Rastenberg den Kopf für die Kirche des Ortes
     
1766 - am Dorfplatz existierte die Bettelsmannmühle -sie war sehr wüst anzusehen
     
1799/1800 - wurde die umgebaute Kirche feierlich eingeweiht
     
1806/1813/
1815
- nach der Schlacht bei Auerstedt am 1. Oktober 1806 kamen Franzosen in den Ort.
     
1815/23 - arbeitete ein Bäcker namens Johann Christof Karl Winkelmüller im Dorf.
     
1822 - das Rittergut. ursprünglich Pertinenz des Rittergutes Allerstedt , besteht aus einem Wirtschaftsgebäude und Ländereien .
     
1830 - wurde eine Schule gebaut
     
1834 - die Blütezeit der Schafzucht in Rothenberga -das Rittergut hatte bereits vor dem Dreißigjährige Krieg eine stattliche Zahl von 1OOO Stück Schafen
     
1848 - an das Revolutionsjahr erinnert man im Kirchenbuche
     
1850 - sind zahlreiche Einwohner nach Amerika ausgewandert
     
1860 - Aufhebung der Frohndienste
     
1880 - gab es in Rothenberga die ersten Vereine. Krieger- und Militärverein, sowie einen Burschenverein
     
1887 - verkehrte im Ort eine Personenpost, die von Wiehe über Lossa, Rastenberg und Hardisleben nach Buttstädt fuhr
     
1907 - Wasserleitungsbau des Ortes mit einem Hochbehälter im Meißnerschen Garten
     
1907 - mit der Eröffnung des Kalischachtes in Rastenberg erhöhte sich auch in Rothenberga die Einwohnerzahl
     
1911 - Gründung eines Gesangvereins
     
am 1 Mai
1914
- Anschluß des Ortes an die Finnebahn, die Teilstrecke war bis Lossa fertiggestellt und im Oktober des Jahres wurde die Bahnstrecke feierlich eröffnet.
     
1923 - bekam Rothenberga den Anschluss an die elektrische Überlandleitung
     
1924 - Stillegung des Kalischachtes Rastenberg – dies hatte auch für die Bevölkerung in Rothenbetga Folgen. Einige Familien verließen den Ort.
     
1929 - ging die einst so große Schafzucht , als eine Erwerbsquelle zu Ende. In der Kleinbauernwirtschaft wurde nun Getreide und Kartoffeln angebaut.