Ratsweinberg
Nach dem Wald führt der Weg vorbei an der Oster-Wiese und dem Steinbruch am Ratsweinberg.
Wein und Waid. Alte Steuerlisten belegen, dass hier einst Weinberge, Hopfengärten und ein Waid-Garten (Färberwaid) bestanden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde dieses Gelände vor dem Wald nicht wieder bebaut.
Die verwilderten Weinberge sind heute Steppenheide – eine Pflanzengesellschaft wärmeliebender Arten östlicher und südöstlicher Herkunft, die nur auf unbewirtschaftetem, kulturfreiem Boden wächst.
In Begleitung der Ästigen Graslilie finden sich hier: Weinrose, Wollige Schafgarbe, Bärenschote (Tragant), Sichelhasenohr, Bunte Kronwicke, Mannstreudistel, Sonnenröschen, Behaartes Habichtskraut, Wiesenlein, Kleine Bibernelle, Kleiner Wiesenknopf, Gemeiner Thymian und andere. Der dahinterliegende Laubwald – wieder ein Eichen-Hainbuchen-Wald – trägt in seinem Vorgehölz noch etliche Steppenpflanzen.
Fuchsturm
Am Fuchsturm steht man vor einem geologischen Aufschluss der Finnestörung: Wellenkalk, Röt und mittlerer Buntsandstein sind überkippt und auf unteren sowie mittleren Muschelkalk – samt eingemuldeten oberen Muschelkalk- und Keuperschichten – überschoben.
Burghügel – Raspenburg
Um den Burghügel scharten sich einst die Häuser Rastenbergs, hier suchten die Bewohner Schutz.
Im Schutz der Burg. Scherbenfunde bestätigen die Vermutung einer vorgeschichtlichen Wallburg an diesem Standort.
Charakteristisch für dieses Terrain sind zwei Pflanzen: die Rauhaarige Gänsekresse und das Eisenkraut, seit alters her als Heil- und Zauberpflanze bekannt.