31.05.2026 | ab 14.00 Uhr
Gemeindefest in Roldisleben mit dem Duo Börner und dem Singekreis Rastenberg,
anschl. Kaffeetrinken im Kirchgarten
31.05.2026 | ab 14.00 Uhr
Gemeindefest in Roldisleben mit dem Duo Börner und dem Singekreis Rastenberg,
anschl. Kaffeetrinken im Kirchgarten
Stadt Rastenberg

Bürgermeisterin
Frau Beatrix Winter
Stadt Rastenberg
Markt 1
99636 Rastenberg
Tel.: 036377 76723
Fax: 036377 76722
E-Mail: buero@rastenberg.de
2026 © Stadt Rastenberg. Alle Rechte vorbehalten.
atsweinberg
Nach dem Wald führt der Weg vorbei an der Oster-Wiese und dem Steinbruch am Ratsweinberg.
Wein und Waid. Alte Steuerlisten belegen, dass hier einst Weinberge, Hopfengärten und ein Waid-Garten (Färberwaid) bestanden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde dieses Gelände vor dem Wald nicht wieder bebaut.
Die verwilderten Weinberge sind heute Steppenheide – eine Pflanzengesellschaft wärmeliebender Arten östlicher und südöstlicher Herkunft, die nur auf unbewirtschaftetem, kulturfreiem Boden wächst.
In Begleitung der Ästigen Graslilie finden sich hier: Weinrose, Wollige Schafgarbe, Bärenschote (Tragant), Sichelhasenohr, Bunte Kronwicke, Mannstreudistel, Sonnenröschen, Behaartes Habichtskraut, Wiesenlein, Kleine Bibernelle, Kleiner Wiesenknopf, Gemeiner Thymian und andere. Der dahinterliegende Laubwald – wieder ein Eichen-Hainbuchen-Wald – trägt in seinem Vorgehölz noch etliche Steppenpflanzen.
Fuchsturm
Am Fuchsturm steht man vor einem geologischen Aufschluss der Finnestörung: Wellenkalk, Röt und mittlerer Buntsandstein sind überkippt und auf unteren sowie mittleren Muschelkalk – samt eingemuldeten oberen Muschelkalk- und Keuperschichten – überschoben.
Burghügel – Raspenburg
Um den Burghügel scharten sich einst die Häuser Rastenbergs, hier suchten die Bewohner Schutz.
Im Schutz der Burg. Scherbenfunde bestätigen die Vermutung einer vorgeschichtlichen Wallburg an diesem Standort.
Charakteristisch für dieses Terrain sind zwei Pflanzen: die Rauhaarige Gänsekresse und das Eisenkraut, seit alters her als Heil- und Zauberpflanze bekannt.
Nach dem Wald führt der Weg vorbei an der Oster-Wiese und dem Steinbruch am Ratsweinberg.
Wein und Waid. Alte Steuerlisten belegen, dass hier einst Weinberge, Hopfengärten und ein Waid-Garten (Färberwaid) bestanden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde dieses Gelände vor dem Wald nicht wieder bebaut.
Die verwilderten Weinberge sind heute Steppenheide – eine Pflanzengesellschaft wärmeliebender Arten östlicher und südöstlicher Herkunft, die nur auf unbewirtschaftetem, kulturfreiem Boden wächst.
In Begleitung der Ästigen Graslilie finden sich hier: Weinrose, Wollige Schafgarbe, Bärenschote (Tragant), Sichelhasenohr, Bunte Kronwicke, Mannstreudistel, Sonnenröschen, Behaartes Habichtskraut, Wiesenlein, Kleine Bibernelle, Kleiner Wiesenknopf, Gemeiner Thymian und andere. Der dahinterliegende Laubwald – wieder ein Eichen-Hainbuchen-Wald – trägt in seinem Vorgehölz noch etliche Steppenpflanzen.
Am Fuchsturm steht man vor einem geologischen Aufschluss der Finnestörung: Wellenkalk, Röt und mittlerer Buntsandstein sind überkippt und auf unteren sowie mittleren Muschelkalk – samt eingemuldeten oberen Muschelkalk- und Keuperschichten – überschoben.
Um den Burghügel scharten sich einst die Häuser Rastenbergs, hier suchten die Bewohner Schutz.
Im Schutz der Burg. Scherbenfunde bestätigen die Vermutung einer vorgeschichtlichen Wallburg an diesem Standort.
Charakteristisch für dieses Terrain sind zwei Pflanzen: die Rauhaarige Gänsekresse und das Eisenkraut, seit alters her als Heil- und Zauberpflanze bekannt.
Streitholz – Wüstung Orlis
Vor der „Stiftung Finneck“ führt der Weg links in das Streitholz. Er folgt dem Rinnsal „Dieborn“ durch den Eichenmischwald. Am nördlichen Saum des Streitholzes liegt das Finne-Plateau vor einem – die hermundurische Scholle mit den Heideäckern.
Wüstung Orlis. Die Heideäcker werden bereits seit 1727 als eigenständige Flur mit Ober-, Mittel- und Unterflur geführt. Diese Dreiteilung nach dem Prinzip der Dreifelderwirtschaft blieb auch bei der Flurbereinigung (Separation) von 1870 bis 1880 erhalten. Vermutlich handelt es sich um die Flur des im Mittelalter aufgegebenen Dorfes Orlis (1727 als „Orlex“, später „Orlix“ bezeichnet).
Ein schöner Blick öffnet sich in Richtung Schafau und Bachra mit Stausee. Vorbei am Steinbruch, auf dem Weg zum Streitholz, stehen herrliche Altbäume, etwa Elsbeerbäume.
Streitholz – Wüstung Orlis
Vor der „Stiftung Finneck“ führt der Weg links in das Streitholz. Er folgt dem Rinnsal „Dieborn“ durch den Eichenmischwald. Am nördlichen Saum des Streitholzes liegt das Finne-Plateau vor einem – die hermundurische Scholle mit den Heideäckern.
Wüstung Orlis. Die Heideäcker werden bereits seit 1727 als eigenständige Flur mit Ober-, Mittel- und Unterflur geführt. Diese Dreiteilung nach dem Prinzip der Dreifelderwirtschaft blieb auch bei der Flurbereinigung (Separation) von 1870 bis 1880 erhalten. Vermutlich handelt es sich um die Flur des im Mittelalter aufgegebenen Dorfes Orlis (1727 als „Orlex“, später „Orlix“ bezeichnet).
Ein schöner Blick öffnet sich in Richtung Schafau und Bachra mit Stausee. Vorbei am Steinbruch, auf dem Weg zum Streitholz, stehen herrliche Altbäume, etwa Elsbeerbäume.
